News-Archiv 2013

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2014

12/2013 - Das Team der Steuerberatungskanzlei Huesmann & Pfingstmann wünscht allen Mandanten, Kunden, Geschäftspartnern und Freunden eine schöne Adventszeit, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns auf viele weitere nette Kontakte im kommenden Jahr.

An Weihnachten sitzt das Geld locker

12/2013 - Auch in diesem Jahr werden Bücher, Spielwaren und Bekleidung am häufigsten unter dem Weihnachtsbaum liegen. Insgesamt möchten 90 Prozent der Deutschen ihre Lieben zu diesem Fest mit Geschenken verwöhnen. Dafür werden sie durchschnittlich 288 Euro ausgeben. Das ist 1 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Laut einer aktuellen GfK-Umfrage kann der Handel daraus mit einem zusätzlichen Umsatzvolumen von rund 15,2 Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft rechnen, ein Plus von 2 Prozent.

Beitragsbemessungsgrenzen steigen

12/2013 - Die Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialversicherungen werden 2014 angehoben. Betroffen sind Arbeitnehmer mit einem Monatseinkommen von über 3.937,50 Euro brutto. Diese müssen im kommenden Jahr mit Mehrbelastungen von bis zu 251 Euro rechnen. Die gleiche Mehrbelastung kommt außerdem auf die befroffenen Arbeitgeber zu. Es steigen sowohl die Beitragsbemessungsgrenzen für die Renten- und Arbeitslosenversicherung als auch die für die Kranken- und Pflegeversicherung. Die Beitragssätze steigen nicht, so dass von den Änderungen nur so genannte Besserverdiener mit einem Bruttoeinkommen vom mehr als 3.937,50 Euro betroffen sind. Das durchschnittliche monatliche Bruttoeinkommen betrug 2012 in Deutschland für Vollzeitbeschäftigte 3.400 Euro.

Zuversichtliche Sparer

11/2013 - Die große Mehrheit der Menschen in Westfalen schaut optimistisch in die Zukunft, wenn es um ihre Finanzen geht: Dies ist das Ergebnis des Vermögensbarometers 2013, das der Sparkassenverband Westfalen-Lippe anlässlich des Weltspartags in Auftrag gegeben hat. 84 Prozent der Bevölkerung glauben, dass sich ihre persönliche finanzielle Situation in den nächsten zwei Jahren verbessern oder zumindest nicht verschlechtern wird. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als vor 12 Monaten. Wie im Vorjahr, sind die Befragten mit ihren finanziellen Lebensumständen aktuell sehr zufrieden. Die Mehrheit (57 Prozent) beurteilt ihre persönliche finanzielle Situation mit „sehr gut“ oder „gut“. Wenn es um die Absicherung ihrer finanziellen Situation geht, sieht mittlerweile die Mehrheit der Kunden im Eigenheim das ideale Instrument zur Vermögensbildung. 51 Prozent – 6 Prozent mehr als im Vorjahr – favorisieren bei der Vorsorge die selbst genutzte Immobilie. Neben den Immobilien setzen die Kunden in Westfalen-Lippe bei der Vermögensplanung auf Lebensversicherungen (32 Prozent), Rentenversicherungen (29 Prozent) und Bausparverträge (26 Prozent). Obwohl der Dax in diesem Jahr erstmals die 9.000-Punkte-Marke überschritten hat, spielt die Geldanlage in Aktien beim Vermögensaufbau eher eine untergeordnete Rolle. Nur 10 Prozent der Befragten nehmen Aktien ins Depot. Der wichtigste Aspekt, den Sparer bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen, ist die Sicherheit ihres Kapitals. Darin unterscheiden sich die Haushalte in Westfalen-Lippe nicht vom bundesweiten Durchschnitt: 94 Prozent aller Befragten geben „Sicherheit“ als das führende Leitmotiv bei der Geldanlage an.

KFZ-Versicherung: Lohnt ein Wechsel?

11/2013 - Ein Autounfall ist schneller passiert als man denkt. Egal, ob es sich nur um eine kleine Beule oder einen Totalschaden handelt: als Autofahrer will man sicher sein, dass der Kfz-Versicherer alles unkompliziert regelt. Jetzt im November rufen viele zum Wechsel der Autoversicherung auf. Aber lohnt sich das überhaupt? Wie finde ich die richtige Kfz-Versicherung für mich und wie läuft der Wechsel genau ab? Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft rät folgendes: Man sollte vor allem darauf achten, dass man vielleicht jetzt nicht nur für fünf oder zehn Euro, die man dann spart, diesen Aufwand betreibt. Man sollte sich eben vorher gut informieren und überlegen: Welche Erfahrungen habe ich selbst mit meinem Versicherer eigentlich bislang gemacht? War ich zufrieden? Dann brauche ich vielleicht gar nicht zu wechseln. Dann sollte man Freunde fragen. Die sind meistens bei einer anderen Versicherung. Wie zufrieden waren die? Also so eine Kombination: eigene Recherche und mal so im Bekanntenkreis sich umhören. Entscheidend ist vor allem der Stichtag, der 30. November. Bis da muss man gekündigt haben. Man sollte mit seinem eigenen Versicherer mal darüber sprechen, ob es vielleicht inzwischen andere Tarife gibt, die ein bisschen günstiger sind. Und wichtig ist: bevor man jetzt die Versicherung kündigt, sollte man ein konkretes Angebot eines anderen Kraftfahrtversicherers vor sich auf dem Tisch liegen haben.

Senioren beim Onlinebanking auf dem Vormarsch

11/2013 - Inzwischen haben die Vorteile des Onlinebanking auch Ältere überzeugt: Senioren wickeln ihre Bankgeschäfte mittlerweile gerne am Computer ab. Vier von zehn der 60- bis 69-Jährigen nutzen bereits den PC für Kontoabfragen, Überweisungen und andere Bankgeschäfte. Bei den über 70-Jährigen ist es immerhin jeder Zehnte. Am weitesten verbreitet ist das Onlinebanking allerdings bei den Jüngeren: 60 Prozent der 18 bis 29-Jährigen sind Onlinebanker; bei den 30- bis 39-Jährigen sind es sogar 65 Prozent. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Bankenverbandes.

Unternehmen mit Wahlergebnis zufrieden

10/2013 - Die Unternehmen in Deutschland begrüßen das Ergebnis der Bundestagswahl 2013: 65 Prozent der Entscheider mittelständischer und großer Unternehmen in Deutschland geben in einer Blitzumfrage an, dass sie mit dem Wahlergebnis zufrieden sind. Dies ergab eine Blitzumfrage vom 23. September 2013, also dem Tag nach der Wahl, unter großen und mittelständischen Unternehmen aller Branchen im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Unabhängig von der Zusammensetzung der künftigen Bundesregierung erwarten fast zwei Drittel der Unternehmen eine positive Auswirkung des Wahlergebnisses auf die weitere Entwicklung der Wirtschaft in Deutschland. Von entscheidenden Fortschritten gehen die Unternehmen in den nächsten vier Jahren vor allem bei der Lösung der Euro-Krise aus. Daneben versprechen sie sich von der neuen Regierung, dass diese die Konjunktur durch gezielte Maßnahmen weiter ankurbelt und die Beschäftigung in Deutschland fördert. Weit oben auf der Agenda steht auch die Umsetzung der Energiewende. Zwar rechnen 98 Prozent der befragten Unternehmen mit weiter steigenden Energiepreisen, 75 Prozent sind sich sogar sicher in dieser Einschätzung; dennoch wünscht sich nur jedes fünfte einen Abbruch der Energiewende. Eher geringe Hoffnungen hegen die Unternehmen in Deutschland dagegen, dass es tatsächlich zu einer Vereinfachung des Steuersystems kommt. Nur rund ein Viertel der befragten Unternehmen erwartet sich hier entscheidende Impulse, während mehr als 90 Prozent dringenden Handlungsbedarf sehen. Fast die Hälfte der Befragten befürchtet Steuererhöhungen. Gering sind auch die Erwartungen an die Lösung grundsätzlicher gesellschaftlicher Probleme, etwa das Auseinanderdriften von Arm und Reich. Hier glaubt nur ein Drittel an einen Lösungsansatz.

Datenschutz darf Geld kosten

10/2013 - Der Schutz persönlicher Daten im Internet gewinnt für Verbraucher in Deutschland an Bedeutung. Mehr als jeder Dritte ist bereit, für mehr Datenschutz ins Portemonnaie zu greifen: 35 Prozent der Befragten würden für Internetdienste wie E-Mail oder Soziale Netzwerke zahlen, wenn sie höchsten Datenschutz bieten und werbefrei sind. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). „Das ist ein klares Signal an die Unternehmen. Geschäftsmodelle im Internet müssen nicht auf Werbung und dem damit verbundenen massenhaften Sammeln von Daten fußen“, sagt Gerd Billen, Vorstand des vzbv. Bisher zahlen Verbraucher im Internet mit ihren Daten. Diese sind die Basis für individuell zugeschnittene Werbung, mit der Internetunternehmen ihr Geld verdienen. Wie persönliche Daten verwendet und an wen sie weitergegeben werden, können Verbraucher aber nur selten nachvollziehen, kritisiert der vzbv. Wenn Nutzer bereit seien, für Internetdienste zu zahlen, müssten Unternehmen alternative datenschutzfreundliche Geschäftsmodelle entwickeln, fordert der vzbv.

Anbieterwechsel spart bis zu 750 Euro

10/2013 - Ein Wechsel des Gasanbieters ist kinderleicht, schnell gemacht und kann eine jährliche Ersparnis von mehreren Hundert Euro ausmachen, stellt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Oktober-Ausgabe fest. Die Tester haben für drei Musterhaushalte in 20 Städten von Berlin bis Wiesbaden die Tarife untersucht. Die größte Ersparnis ist demnach für Gaskunden in Leipzig drin. Wenn sie aus dem Grundtarif der Stadtwerke zum Tarif „Montana garant“ der Montana Energiehandel wechseln, sparen sie bei 20.000 Kilowattstunden im Jahr 755 Euro. Grundlage der Untersuchung waren drei Muster-Verbräuche von 7.500, 11.000 und 20.000 Kilowatt. Neben Montana Energiehandel ist nach Finanztest-Berechnungen auch Logo Energie fast immer die günstigste Wahl. Berücksichtigt wurden in der Untersuchung nur verbraucherfreundliche Tarife ohne Fallstricke und Bonusklauseln, die an undurchsichtige Bedingungen geknüpft sind. Einen fairen Tarif zeichnet außerdem aus, dass man monatliche Abschläge zahlt, dass es eine Preisgarantie, kurze Kündigungsfristen und eine kurze Anschlusslaufzeit gibt. So bleibt der Kunde im Fall einer Preiserhöhung flexibel, weil er nicht auf sein kurzes Sonderkündigungsrecht angewiesen ist. Auf diese Kriterien sollten Kunden achten, die mit Vergleichsportalen im Internet einen neuen Tarif suchen. Denn dort gibt es Voreinstellungen, die nicht für jeden geeignet sind. Umweltbewusste können zwischen zwei Klimatarifen aus dem Test wählen. Sie unterstützen bestimmte, zertifizierte Klimaprojekte. Noch nachhaltiger ist es aber, einfach weniger Energie zu verbrauchen.

Wahlbeteiligung im Sinkflug

09/2013 - Die Wahlbeteiligung in Deutschland wird auf lange Sicht weiter sinken. Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung und des Instituts für Demoskopie Allensbach verabschieden sich vor allem einkommensschwache und bildungsferne Teile der Bevölkerung zunehmend aus der aktiven Teilhabe an Demokratie. Wahlenthaltung geschieht jedoch weniger aus Frust oder Protest, denn in ihrer Langzeitbeobachtung fanden die Wahlforscher Erstaunliches heraus: Nicht nur werden die Deutschen Jahr für Jahr zufriedener mit der Demokratie und dem politischen System in ihrem Land, sie finden auch, dass die Parteien sich heute deutlicher unterscheiden als vor zehn Jahren. Stärkste Ursache für Wahlmüdigkeit ist vielmehr Gleichgültigkeit – je geringer der Sozialstatus und je größer das politische Desinteresse im Freundeskreis, desto weniger wahrscheinlich wird der Gang zur Wahlurne. Die Studie zeigt: Ob jemand wählen geht, hängt erheblich davon ab, wo er wohnt, welche Freunde er hat und ob in seiner Familie über Politik gesprochen wurde. "Nichts motiviert so stark, wählen zu gehen, wie ein politisch interessiertes Umfeld", sagt Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung. Wer Freunde hat, die wählen gehen, geht selber mit einer Wahrscheinlichkeit von 77 Prozent bestimmt zur Bundestagswahl. Wessen Umfeld jedoch nur zur Minderheit wählen geht, hat nur eine Wahrscheinlichkeit von 19 Prozent, sicher an der Wahl teilzunehmen.

Kinder-Apps oft ungeeignet

09/2013 - Kinder-Apps sind nicht in jedem Fall auch kinderfreundlich. Viele Entwickler und Anbieter solcher Apps müssen noch ihre Hausaufgaben machen und nachbessern. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) im Rahmen des Projekts „Verbraucherrechte in der digitalen Welt“. Geprüft wurden 32 kostenlose Apps, die sich speziell an Kinder richten. Eine Erkenntnis der Untersuchung: Wo kostenlos drauf steht, muss nicht kostenlos drin sein. In einigen Fällen hält die kostenlose Spielvariante nur wenige Minuten an, sodass ein Kauf innerhalb der App, ein sogenannter In-App-Kauf, unumgänglich ist. Aber auch die in den laufenden Spielbetrieb integrierten Wartezeiten – in einem Fall von bis zu sieben Stunden – dienen augenscheinlich dazu, einen In-App-Kauf zu forcieren. Der Zukauf von vermeintlich mehr Spielspaß wird den Kinder nicht schwer gemacht: Ein Klick – und schon erfolgt die Abrechnung über die Telefonrechnung oder die Prepaid-Karte des Smartphones. Dabei variiert die Höhe der Kaufpreise für einen In-App-Kauf zwischen wenigen Cent bis in den hohen zweistelligen Euro-Bereich. Ein weiteres Ärgernis zeigte sich auch bei der in die Apps integrierten Werbung, die nicht immer deutlich genug von den Inhalten getrennt war und teilweise Inhalte zeigte, die die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen können wie Werbung für ein Online-Casino oder einen Flirt-Chat. Auch Werbung, die sich teilweise über den gesamten Bildschirm legte, lies sich nicht immer mühelos beseitigen. Dass Kinder-Apps bereits soziale Medien wie Facebook und Twitter einbinden, sieht der vzbv aus Datenschutzsicht besonders kritisch. Das gilt vor allem dann, wenn Kinder mit Hilfe von Belohnungen in Form virtueller Güter dazu verleitet werden sollen, eine der Anwendungen auszuführen. „Denn oft ist nicht klar, welche Daten übertragen und zu welchen konkreten Zwecken diese genutzt werden. Hinzu kommt, dass nur die Eltern in die Datenweitergabe und Datennutzung ihrer Kinder einwilligen können“, sagt Carola Elbrecht, Koordinatorin des Projekts „Verbraucherrechte in der digitalen Welt“.

Deutschland bei SEPA weit hinten

09/2013 - Ab 1. Februar 2014 gilt SEPA (Single Euro Payments Area), der einheitliche Binnenmarkt im Euro-Zahlungsverkehr. Dann können Verbraucher und Unternehmen grenzüberschreitend in 32 europäische Länder genauso einfach und bequem zahlen wie hierzulande. Erforderlich dafür ist die Verwendung der internationalen Kontonummer IBAN (International Bank Account Number).

Schon jetzt ist die Umstellung auf SEPA-Überweisungen in einigen Ländern weit fortgeschritten, in Finnland sogar schon zu 100 Prozent. Andere Staaten hinken hinterher. Gerade auch Deutschland, wo der Anteil der SEPA-Überweisungen erst neun Prozent erreicht hat (siehe Grafik). Bei Lastschriften sieht es übrigens noch schlechter auch: Nur 0,14 Prozent der Lastschriften werden als SEPA-Lastschriften ausgeführt.

Die Umstellung auf IBAN mag für viele Bankkunden ungewohnt sein, sie bringt aber auch handfeste Vorteile: So gibt es einen Schutz vor Tippfehlern: Eine Prüfzahl verhindert, dass die Überweisung bei einem Schreibfehler in der Kontonummer ausgeführt wird. Und Überweisungen ins EU-Ausland sind im neuen SEPA-Verfahren nicht teurer als im Inland. Zudem müssen Überweisungen dem Zahlungsempfänger am nächsten Bankarbeitstag gutgeschrieben sein.

Kauf-Lust auf Sechs-Jahres-Hoch

08/2013 - Nicht nur das Wetter zeigt sich in diesem Sommer von seiner besten Seite, auch die deutschen Konsumenten befinden sich in einem Sommerhoch. Anhaltend stabile Beschäftigungsaussichten sowie eine moderate Inflationsrate lassen den Optimismus im Juli noch einmal ansteigen. Davon können die Konjunktur- und Einkommenserwartung profitieren. Aber auch die Anschaffungsneigung kann ihr ohnehin sehr hohes Niveau noch einmal toppen und erreicht in diesem Monat ein neues 18-Monats-Hoch. Verbesserte Konjunkturaussichten lassen die Einkommenserwartung im Juli dieses Jahres deutlich steigen. Nach einem Plus von 6,6 Punkten weist der Indikator nun 42,8 Zähler auf. Dies ist bereits der vierte Anstieg in Folge. Ein höherer Wert wurde zuletzt vor gut zwei Jahren im Juni 2011 mit 44,6 Punkten erreicht. Der Trend ist seit Ende letzten Jahres aufwärts gerichtet. Von der insgesamt recht optimistischen Verbraucherstimmung kann im Juli auch die Anschaffungsneigung profitieren. Auf ohnehin schon sehr hohem Niveau legt der Indikator mit einem Plus von 4,2 Zählern noch einmal zu. Mit einem Wert von 40,7 Punkten durchbricht er zudem die 40-Punkte-Marke zum ersten Mal seit Januar 2012, als der Indikator mit 41,8 Punkten zuletzt einen höheren Wert zu verzeichnen hatte. Der Gesamtindikator prognostiziert für August 2013 einen Wert von 7,0 Punkten nach 6,8 Zählern im Juli. Einen höheren Wert verzeichnete das Konsumklima zuletzt vor der Krise im September 2007 mit 7,3 Zählern.

Rasant steigende Steuereinnahmen

08/2013 - Der Staat nimmt deutlich mehr Steuern ein als noch vor 2 Monaten mit der Mai-Steuerschätzung prognostiziert, das belegen die jüngsten Daten des Bundesfinanzministeriums. Während die Steuerschätzer eine Steigerung der Steuereinnahmen von 2,5 Prozent voraussagten, wird es nun sogar ein Einnahmeplus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr geben. „Bei diesen Rekordeinnahmen für den Fiskus entbehren Rufe nach höheren oder neuen Steuern ebenso jeglicher Grundlage wie der Wille, an überholten Steuern festzuhalten. Die Zahlen machen deutlich: der Staat hat kein Einnahmeproblem“, kommentiert Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, die jüngsten Rekordsteuereinnahmen.

Mietpreise explodieren

08/2013 - Die Mieten in Deutschland steigen. Dieser Sachverhalt ist nichts Neues, bringt aber immer mehr Menschen in eine wirtschaftliche Zwangslage. Gerade wer in Ballungsgebieten lebt, muss zusehends mehr von seinem Netto für das Dach über dem Kopf hinlegen. Wie eklatant jedoch die Unterschiede im Mietpreisniveau hierzulande sind, machte eine Studie der Bertelsmann Stiftung vom Juli 2013 deutlich. Die Preise für Wohnimmobilien steigen in Relation zum Mietzins geringer, das Niveau der Hypothekenzinsen verharrt seit einiger Zeit auf einem historischen Niveau. Wer die Möglichkeiten hat, ist also gut beraten, den Erwerb einer selbst genutzten Immobilie ins Auge zu fassen. Langfristig sei dies die einzige Lösung, um der Spirale der Kosten für das Dach über dem Kopf zu entkommen, sind sich Experten einig. Wer die Chance sehe, solle sich jetzt die niedrigen Bauzinsen sichern und den Weg in das Eigenheim antreten.

Strandurlaub ist der ideale Sommerurlaub mit Kindern

07/2013 - Eine aktuelle forsa-Umfrage zum Thema Reisezeit 2013 zeigt: Für 38 Prozent der deutschen Familien, ist Strandurlaub der ideale Sommerurlaub mit Kindern. 16 Prozent sagen, Campingurlaub ist ideal für Familien mit Kindern. 10 Prozent bevorzugen Urlaub in den Bergen, 9 Prozent Urlaub im Familien- oder Kinderhotel, 7 Prozent Urlaub im Sport- oder Aktivhotel und 6 Prozent Ferien auf dem Bauernhof.

Frauen sind häufiger krank, Männer länger

07/2013 - Über 55 Millionen Krankschreibungstage verzeichnete die Techniker Krankenkasse (TK) 2012 für ihre knapp vier Millionen versicherten Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte und ALG-I-Empfänger). Fast jeder Zweite (47,7 Prozent) war im letzten Jahr mindestens einmal krankgeschrieben. Der Anteil derer, die 2012 wenigstens einmal arbeitsunfähig waren, ist bei den Frauen mit 51,3 Prozent jedoch deutlich höher als bei den Männern mit 44,6 Prozent. Im Falle einer Krankschreibung fallen Männer jedoch mit durchschnittlich 13,6 Tagen etwas länger aus als Frauen mit 13,3 Tagen.

Telefonieren und Surfen im Ausland billiger

07/2013 - Pünktlich zur Urlaubszeit schützt die Europäische Union Reisende vor Schockrechnungen bei Handy-Telefonaten und mobiler Internetnutzung im europäischen Ausland. Vom 1. Juli an werden dank der EU-Roamingverordnung die Preisobergrenzen für das Herunterladen von Daten um 36 Prozent gesenkt. Damit können Touristen und Geschäftsleute mit ihrem Handy in anderen EU-Ländern im Web surfen, Filme abrufen, Fotos verschicken und soziale Netze nutzen, ohne überteuerte Roaming-Rechnungen fürchten zu müssen. Das Herunterladen von Daten oder das Surfen im Internet innerhalb der EU kostet künftig 45 Cent (alle Angaben ohne MwSt.) pro Megabyte, statt 70 Cent wie bisher. Auch das Telefonieren im EU-Roamingtarif wird nochmals günstiger: Der Höchstpreis für einen ausgehenden Roaminganruf wird von 29 auf 24 Cent pro Minute gesenkt, und für einen eingehenden Anruf dürfen statt 8 Cent nur noch 7 Cent pro Minute verlangt werden. Der Versand einer SMS darf künftig maximal 8 Cent kosten. Beim Urlaub in Kroatien, das ab 1. Juli der EU beitritt, können Reisende besonders viel Geld einsparen, da die Kosten für die Datenkommunikation nur noch etwa ein Fünfzehntel betragen werden und SMS-Versand und Anrufe in andere EU-Länder nur noch ein Zehntel kosten werden.

Studie: Deutschen fehlt Wissen für Online-Shopping

06/2013 - Ob Bücher, Kleidung oder Reisen – für viele Verbraucher ist es selbstverständlich, online einzukaufen. 86 Prozent der Deutschen, waren bereits im Internet shoppen. Doch nicht alle verfügen über das nötige Wissen rund um ihre Sicherheit und Rechte. Das zeigt eine repräsentative Studie der Zeppelin Universität Friedrichshafen im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). In der Studie wussten nur 73 Prozent der 1.014 Befragten, dass eine sichere Internetverbindung durch das Kürzel „https“ und ein geschlossenes Vorhängeschloss in der Adresszeile zu erkennen ist. Rund jeder Fünfte (18 Prozent) meinte, dass ein aktueller Virenscanner auf dem eigenen Rechner genüge. Um das minimale Wirtschaftswissen auf digitalen Märkten (dMEK, digital Minimal Economic Knowledge) zu ermitteln, entwickelten neun Experten Fragen zu verschiedenen Aspekten des Online-Einkaufs. Sie drehen sich zum Beispiel um Begriffe aus dem Online-Shopping oder Verbraucherrechte. Wer sicher im Internet shoppen will, sollte die Fragen richtig beantworten können. Nur etwas mehr als ein Fünftel der Befragten (22 Prozent) lag jedoch bei allen Fragen richtig. Auf einer Skala von 100 Punkten für einen vollständig richtig beantworteten Fragebogen kamen die Befragten auf einen durchschnittlichen dMEK-Wert von rund 67. Männer schnitten mit 70 Punkten etwas besser ab als Frauen mit 64 Punkten.

Sozialversicherung droht Mehrbelastung

06/2013 - Die EU-Kommission diskutiert derzeit über die Abschaffung der Tatbestände zur Steuerbefreiung bzw. Ermäßigungssätze der Mehrwertsteuer. Als Folge aus einer solchen Reform würden für die gesetzliche Sozialversicherung erhebliche Mehrkosten erwachsen. Denn bislang unterliegen die zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben bezogenen Leistungen zu einem großen Teil nicht der Mehrwertsteuer oder nur einem ermäßigten Steuersatz. So sind beispielsweise die ärztliche Heilbehandlung sowie die Krankenhausbehandlung grundsätzlich von der Mehrwertsteuer befreit. Eine solche Regelung würde bei gleichen Leistungen eine Mehrbelastung von rund 34 Milliarden Euro - allein im Jahre 2014 - für die deutsche Sozialversicherung bedeuten. Die Folge wäre, dass der Beitragssatz zur Sozialversicherung insgesamt um mehr als drei Prozentpunkte steigen müsste. Zu diesem Ergebnis kommt aktuell eine Analyse, die von der Deutschen Rentenversicherung Bund, dem GKV-Spitzenverband, den Verbänden der Kranken- und Pflegekassen auf Bundesebene sowie von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gemeinsam durchgeführt wurde.

Stiftung Warentest: Pfusch am Bau

06/2013 - Jeder Neubau in Deutschland hat laut Studien durchschnittlich 21 Baumängel. Die Beseitigung von Bauschäden kostet jährlich insgesamt rund 1,4 Milliarden Euro. Ob mangelhafte Abdichtung oder instabiles Mauerwerk, der Begriff Baupfusch umfasst alle Ursachen, die – früher oder später – zu Bauschäden führen, seien es Architektenfehler, eine schlampig arbeitende Baufirma oder minderwertiges Baumaterial. Worauf man beim Bau des Eigenheims achten sollte und wie man Baumängel frühzeitig erkennt, zeigt das Buch „Baupfusch“, der neue Ratgeber der Stiftung Warentest. Es zeigt die schlimmsten Bausünden und klassifiziert sie nach dem HEV-Prinzip. H wie Häufigkeit: Wie oft trifft dieser Baumangel auf? E wie Erkennbarkeit: Welchen Aufwand müssen Bauherren treiben, um den Pfusch zu erkennen? Und V wie Verdeckungsgefahr: Wie wahrscheinlich ist es, dass man an der Nase herumgeführt wird? Mit diesem Buch gibt die Stiftung Warentest privaten Bauherren einen praktischen Leitfaden an die Hand. „Baupfusch“ erklärt die Möglichkeiten der Qualitätskontrolle und bewahrt Bauherrn vor Fehlern. Er zeigt die häufigsten Bausünden und erklärt, wie ein Mangel sachgerecht behoben wird. Wie Konflikte gütlich oder vor Gericht zu lösen sind, ist ein weiteres Thema. Adressen und Musterdokumente geben weitere Hilfestellungen. Das Buch „Baupfusch – Erkennen, Reklamieren, Sanieren“ hat 240 Seiten und ist für 24,90 € im Buchhandel erhältlich.

Neue 5-Euro-Scheine kommen

05/2013 - Wer in diesen Tagen Bargeld abhebt, kann mit viel Glück einen der neuen 5-Euro-Geldscheine in den Händen halten. Die Europäische Zentralbank bringt die neue Serie ab dem 2. Mai über Geldautomaten und Bankschalter in den Umlauf. Die zweite Banknoten-Generation wird Europa-Serie genannt, weil die Geldscheine im Wasserzeichen und im Hologramm den Kopf der griechischen Göttin Europa zeigen. Das neue Geld ist noch fälschungssicherer, als die bisherigen Euroscheine und hat eine Reihe verbesserter Sicherheitsmerkmale. Nach und nach werden die bisherigen 5-Euro-Scheine aus dem Verkehr gezogen. Aber keine Angst: Sie behalten weiter ihre Gültigkeit. Die höheren Stückelungen (10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro) sollen in den kommenden Jahren sukzessive in den Umlauf gebracht werden.

Pflegetagegeldversicherungen im Test

05/2013 - Das kann teuer werden: Wer im Alter Pflege braucht, muss selbst viel Geld dafür ausgeben. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Kosten. Seit Januar 2013 zahlt der Staat fünf Euro Zulage im Monat für alle, die eine private Pflegetagegeldversicherung abschließen, die den staatlichen Vorgaben genügt. Doch die neuen geförderten Tarife reichen nicht, um die finanzielle Lücke im Pflegefall zu schließen. Die nicht geförderten Tarife dagegen lohnen mehr. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von 23 Pflegetagegeldversicherungen ohne staatliche Förderung und 17 mit staatlicher Förderung, auch Pflege-Bahr genannt.

Wer es sich leisten kann, für den Pflegefall vorzusorgen, sollte deshalb eine Pflegetagegeldversicherung ohne staatliche Zulage abschließen. Bei den 23 getesteten Angeboten gibt es jedoch große Unterschiede, die Ergebnisse reichen von „Sehr gut“ bis „Ausreichend“. Mit einem Monatsbeitrag von rund 55 Euro für 45-jährige Neukunden und 85 Euro für 55-jährige sichern die „sehr guten“ und „guten“ Tarife das finanzielle Pflegerisiko in allen Pflegestufen ab. Die geförderten Tarife sind nicht zu empfehlen. Sie haben zwar den Vorteil, dass jeder auch mit Vorerkrankungen einen Vertrag bekommt, doch sie bieten keine ausreichende finanzielle Absicherung und ihre sonstigen Vertragsbedingungen sind in der Regel schlechter. Sie kommen nur dann infrage, wenn jemand wegen seines hohen Alters oder einer Erkrankung keine ungeförderte Versicherung mehr bekommt oder wenn jemand jung ist und ein erhöhtes Krankheitsrisiko hat.

Ex-Kunden bekommen Nachzahlung

05/2013 - Gute Nachrichten für ehemalige Kunden von Kapitallebensversicherungen oder privaten Rentenversicherungen: Wer nach einer vorzeitigen Kündigung nur einen geringen oder gar keinen Rückkaufswert erhalten hat, hat gute Chancen auf eine Nachzahlung. Das können mehrere hundert oder mehrere tausend Euro sein, berichtet die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest.

Der Bundesgerichtshof hatte viele Klauseln der Versicherer für unwirksam erklärt. Mittlerweile zahlen die ersten Unternehmen. Im Kern müssen die Versicherer nach einer Kündigung mindestens die Hälfte der eingezahlten Beiträge zurückgeben. Daraus kann sich ein höherer Rückkaufswert ergeben. Zusätzlich müssen die Versicherer oft auch Stornokosten erstatten und Verzugszinsen zahlen.

Wichtig: Versicherer informieren laut Finanztest-Umfrage nicht von sich aus über den Anspruch. Die Kunden müssen daher selbst aktiv werden. Ihren Anspruch prüfen sollten alle, die den Vertrag nach Juli 1994 geschlossen im Januar 2010 oder später gekündigt haben. Grob gilt: Wer nach einer Kündigung weniger als die Hälfte der eingezahlten Beiträge zurückbekommen hat, sollte über Musterschreiben einen Nachschlag fordern. Auch bei ungekündigten, beitragsfreien Verträgen muss der Versicherer den Wert des Vertrags neu berechnen.

Verbraucher finanzieren oft zu teuer

04/2013 - Wenn es um kurzfristige Finanzierungen geht, greifen viele Konsumenten häufig ganz selbstverständlich auf den Dispokredit ihrer Bank zurück. Welche Kosten dabei entstehen, ist vielen jedoch nicht bewusst, wie eine aktuelle Studie zeigt: 49 Prozent kennen den eigenen Dispo-Zinssatz nicht oder nennen einen Zinssatz, der deutlich vom durchschnittlichen Dispo-Zinssatz abweicht. Dass ein Ratenkredit oft die zinsgünstigere Alternative ist, wissen zwar 74 Prozent, ebenso viele Verbraucher nutzen ihn jedoch nicht aus Sorge vor vermeintlich hohen bürokratischen Hürden.

Mit Bausparen die Gunst der Stunde nutzen

04/2013 - Wohneigentum boomt. Für 63 Prozent der Deutschen ist das eigene Haus eine besonders sichere Altersvorsorge. Banken und Bausparkassen locken zudem aktuell mit Niedrigzinsen. Am günstigsten sind zurzeit die Kombikredite vieler Bausparkassen, so die Stiftung Warentest. Sie hat für die April-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest Kreditangebote für die Eigenheimfinanzierung von 105 Banken und Bausparkassen untersucht und Zinssätze für 6 Modellfälle ermittelt. 15 der 40 Angebote der Bausparkassen im Test gab es zu Effektivzinsen von 2,5 bis 3,0 Prozent. Besonders gut schnitten die Landesbausparkassen ab. Bereits zum vierten Mal in Folge ist die LBS in Nordrhein-Westfalen dort Testsieger bei den Riester-Kombikrediten geworden. Der Vorteil der Riester-Kombikredite: die Zulagen mindern die Kosten der Gesamtfinanzierung, außerdem gibt es keinerlei Zinsänderungsrisiko. Doch niedrige Zinsen allein machen noch keine gute Finanzierung. Gerade jetzt sollten sich Bauinteressierte davor hüten, den Kreditspielraum voll auszureizen. Denn nur wenn die Tilgung hoch genug ist, wird die Finanzierung wirklich günstig, so das Fazit der Tester. Wer sich keine hohe Tilgung leisten kann, sichert sich feste Zinsen am besten für 15 oder 20 Jahre. Die günstigsten Banken verlangen dafür zur Zeit rund 3 Prozent Zinsen.

Deutsche gönnen sich mehr Luxus im Urlaub

04/2013 - Die Reiselust der Deutschen beflügelt die Tourismus-Branche. Mehr Urlaubsreisen und höhere Ausgaben sorgen für Umsatzzuwächse. Im Trend für den Sommerurlaub 2013: Badeferien am östlichen Mittelmeer sowie Fernreisen. Das ist das Ergebnis einer GfK-Studie zum Reiseverhalten der Deutschen anlässlich der ITB in Berlin. Die Meinungsforscher haben außerdem herausgefunden, dass Hotelbewertungsportale als Informationsquelle immer wichtiger werden. Die Rangfolge der wichtigsten Urlaubsarten wird in diesem Jahr nicht neu geschrieben. Der Badeurlaub bleibt die stärkste Urlaubsform. Besonders beliebt sind nach wie vor das östliche Mittelmeer (plus 10 Prozent) mit der weiterhin stark wachsenden Türkei sowie Griechenland, das die Gunst der Urlauber zurückgewinnt. Städtereisen folgen dem Badeurlaub dicht auf. Sie werden überproportional häufig online über ein Reiseportal oder direkt beim Leistungsträger gebucht. Aber auch Fernreisen legen stark zu. Die stationären Reisebüros verzeichnen hier ein Umsatzwachstum von 8 Prozent. Vor allem Kenia, Thailand, Kuba und Namibia haben es den Deutschen angetan. Rundreisen in fernen Ländern, Kreuzfahrten, aber auch immer stärker gesundheitsorientierte Wellnessurlaube zählen zu den Langfristtrends, die sich auch in diesem Jahr fortsetzen werden. Was sich allerdings zunehmend verändert, sind die Informationsquellen, die die Urlauber zur Entscheidungsfindung heranziehen. Bei den Badeferien stützen sich bereits 40 Prozent auf die Beschreibungen in den Hotelbewertungsportalen, so die Studie.

Schlechte Noten für Stromvergleichsportale

03/2013 - Zahlreiche Stromversorger haben zum Jahresbeginn ihre Preise erhöht – dennoch scheuen viele Verbraucher einen Anbieterwechsel. Die Stiftung Warentest hat jetzt Stromvergleichsportale untersucht, die Verbrauchern helfen sollen, die Tarife am Markt zu vergleichen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Keines der zehn Portale ist verbraucherfreundlich, so der Test. Wer sich nicht auskennt und die Voreinstellungen nicht ändert, landet bei verbraucherunfreundlichen Tarifen mit Vorkasse, undurchsichtiger Preisgestaltung oder langen Anschlusslaufzeiten. Das versprochene Sparpotenzial von bis zu 1.000 Euro für den Wechsel des Stromanbieters ist zudem unrealistisch. Veröffentlicht ist die Untersuchung in der März-Ausgabe der Zeitschrift test.

Höhere Fördermittel für energetische Sanierung

03/2013 - Für energetische Sanierungsmaßnahmen gibt es ab 1. März mehr Geld vom Staat: Über das KfW-Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren" können Haus- und Wohnungsbesitzer von höheren Investitionszuschüssen und verbesserten Kreditkonditionen profitieren. Darauf weist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hin. Gefördert werden können sowohl Einzelmaßnahmen wie eine bessere Wärmedämmung, neue Fenster oder eine Modernisierung der Heizung als auch eine Komplettsanierung des gesamten Hauses nach den KfW-Standards "Effizienzhaus 70" oder "Effizienzhaus 55".

Jeder zweite Herd bleibt kalt

03/2013 - Wie wichtig ist den Menschen in Deutschland ihre Ernährung? Und was ist dabei ihr Motto: Hauptsache gesund? Hauptsache lecker? Oder: Hauptsache billig? Diesen und vielen weiteren Fragen zum Ernährungsverhalten der Deutschen ist die Techniker Krankenkasse gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa ganz aktuell in einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage auf den Grund gegangen. Die wichtigsten Ergebnisse:

Die mobile Gesellschaft fordert auch bei der Ernährung ihren Tribut. Gerade junge Menschen sind beim Essen kaum noch bei der Sache. Vier von zehn jungen Erwachsenen essen mit der Gabel in der einen und dem Smartphone in der anderen Hand - und nebenbei läuft der Fernseher. Unterwegs gibt's dann auf dem Weg zur Bahn noch eine Pizzazunge, bei jedem dritten unter 25-Jährigen sogar mindestens dreimal die Woche.

Immer mehr Berufstätigen fällt es schwer, eine gesunde Ernährung mit ihrer Arbeit zu vereinbaren. Nur jeder Zweite kann in seinen Arbeitspausen tatsächlich in Ruhe essen. Die Hauptprobleme mit dem Essen bei der Arbeit: die begrenzte Auswahl und fehlende Zeit.

Nur für jeden zweiten Menschen in Deutschland hat das Essen einen hohen Stellenwert. Und nur jeder Vierte gibt an, dass er sich konsequent gesund ernährt. Die Folge: Nur in der Hälfte aller Haushalte gibt es noch täglich ein selbstzubereitetes Mahl. Dafür kommen immer öfter schnelle Fertiggerichte auf den Tisch: Im Bevölkerungsschnitt greifen vier von zehn Menschen mindestens ein- bis zweimal die Woche zu Tütensuppe oder Tiefkühlpizza.

Qualitätsorientierte Finanzdienstleister

02/2013 - Das in deutschen Firmen bereitgestellte jährliche Gesamtbudget für Mitarbeiterschulungen schwankt nach Branche und Unternehmensgröße erheblich. Das zeigt das Weiterbildungs-Barometer der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ). In der repräsentativen Studie hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa 500 Personalverantwortliche zur Relevanz von Weiterbildung, Qualitätsmanagement und Personenzertifizierung in Deutschlands Unternehmen befragt.

Danach investieren Finanz- und Versicherungsdienstleister am meisten in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Sie nehmen mit einem durchschnittlichen Gesamtbudget von rund 310.000 Euro die Spitzenposition ein. Es folgen die öffentliche Verwaltung mit etwa 245.000 Euro sowie die IT-/ Kommunikationsbranche mit knapp 230.000 Euro. Schlusslicht ist das Gesundheits- und Sozialwesen mit einem vergleichsweise geringen Schulungsbudget von jährlich rund 120.000 Euro. Im Durchschnitt liegt es bei rund 180.000 Euro für den Betrieb und bei knapp 400 Euro pro Mitarbeiter.

Deutsche Sparer trotzen der Euro-Krise

02/2013 - 30 Prozent der Europäer haben aktuell keinerlei Ersparnisse. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens TNS im Auftrag der ING-DiBa hervor. Dafür wurden mehr als 14.000 Erwachsene in 14 europäischen Ländern zu ihrem Sparverhalten befragt. Über eine finanzielle Durststrecke von drei Monaten könnten lediglich 49 Prozent der Europäer ihren gegenwärtigen Lebensstandard aus eigenen Ersparnissen überbrücken. Auch in Deutschland würden das nur 48 Prozent der 1.000 Befragten schaffen. Der Anteil der Bundesbürger ohne jegliche Ersparnisse entspricht mit 30 Prozent genau dem europäischen Schnitt. "Auch in Deutschland sehen wir beim Sparen eine Zwei-Drittel-Gesellschaft", sagt Carsten Brzeski, Senior Economist der ING-DiBa.

Wer in Deutschland über Ersparnisse verfügt, konnte seine Gelder auf Konten, Depots und unterm Kopfkissen trotz der Euro-Krise 2012 überwiegend stabil halten oder sogar ausbauen. Bei 40 Prozent stieg der Betrag, 37 Prozent konnten ihn zumindest halten. In Spanien und Italien waren hingegen 47 bzw. 52 Prozent der Sparer von sinkenden Ersparnissen betroffen. "Viele Menschen in Südeuropa zehren ganz offensichtlich von ihren Ersparnissen", analysiert Carsten Brzeski. "Fragt sich, wie lange das noch gut geht."

Sparzinsen rechtzeitig abheben

02/2013 - Auf 594 Milliarden Euro belaufen sich die Spareinlagen inländischer Privatpersonen in Deutschland (Stand Ende Oktober 2012). Auch wenn die Verzinsung längst nicht mehr so attraktiv ist wie in früheren Jahren, so lassen sich Sparer doch gerne zu Beginn des Jahres ihre Zinsen gutschreiben. Dabei gilt: Zinsen aus Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist können in der Regel nur bis Ende Februar abgehoben werden. Ansonsten liegen sie ebenso lange fest wie das eigentliche Guthaben. Verfügungen nach diesem Termin behandeln die Kreditinstitute als vorzeitige Kapitalrückzahlung, für die der Kunde eine Zinsminderung in Kauf nehmen muss. Bankkunden können vom gewöhnlichen Sparbuch oder Sparkonto mit dreimonatiger Kündigungsfrist jeden Monat bis zu 2.000 Euro ohne Kündigung des Sparguthabens abheben. Auch hier gilt: Zinsen aus dem vergangenen Jahr, die bis Ende Februar nicht abgehoben sind, werden dem Kapital zugeschlagen. Sparbuchbesitzer können also noch bis zum 28. Februar 2013 zusätzlich zu den 2.000 Euro die für das Jahr 2012 gutgeschriebenen Zinsen schadlos abheben. Anfang März werden die Zinsen dem Sparguthaben zugerechnet. Dann gilt wieder ausschließlich die 2.000-Euro-Regelung.

Gestresste Arbeitnehmer

02/2013 - Psychische Belastung ist in der deutschen Arbeitswelt nach wie vor weit verbreitet. Häufig sind die Beschäftigten Multitasking, Zeitdruck, Monotonie und Störungen bei der Arbeit ausgesetzt. Dabei kennt die psychische Belastung weder Hierarchiegrenzen, noch macht sie vor gewerblichen Branchen halt. Faktoren wie das gute soziale Klima in deutschen Betrieben oder Handlungsspielräume für die Beschäftigten, um ihre Arbeit zu planen und einzuteilen, helfen aber die Belastung zu bewältigen.

Dies sind Ergebnisse des "Stressreports Deutschland 2012", den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. Ihre Aufgabe ist es, Entwicklungen in der Arbeitswelt zu beobachten. Der Stressreport beruht auf der BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung 2011/2012, bei der rund 20.000 Beschäftigte Fragen beispielsweise zu Arbeitsbedingungen, Beanspruchung und gesundheitlichen Beschwerden beantworteten. Der Bericht gibt Aufschluss über Trends in der Entwicklung der Arbeitsbedingungen, deren mögliche Auswirkungen auf Beschäftigte und den erforderlichen Handlungsbedarf.

Der Stressreport liefert Fakten für die zurzeit in Deutschland geführte Diskussion über das Thema psychische Belastung. Die Spitzenreiter der Belastung haben sich nach den Zahlen seit 2006 nicht verändert. So sehen sich die Beschäftigten nach wie vor häufig Multitasking (58 Prozent), starkem Termin- und Leistungsdruck (52 Prozent) oder ständig wiederholenden Arbeitsvorgängen (50 Prozent) ausgesetzt. 44 Prozent erleben während ihrer Arbeit häufig Störungen.

Bemerkenswert ist, dass über die Branchen und Berufe hinweg mindestens vier von fünf Erwerbstätigen über ein gutes soziales Klima am Arbeitsplatz berichten. Kollegen würden sie unterstützen, häufig werde gut zusammen gearbeitet und es herrsche ein Gemeinschaftsgefühl. Zudem können viele der Befragten ihre Arbeit selbst planen und einteilen. Diese Faktoren tragen dazu bei, die Belastungen zu bewältigen. Deutlich wird auch, dass psychische Belastung keine Hierarchieebenen kennt. Über Stress berichten sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter. Weiterhin zeigt der BAuA-Report, dass Stress nicht vor den gewerblichen Branchen halt macht. Neben beanspruchender körperlicher Arbeit sind die Beschäftigten auch häufig psychischer Belastung ausgesetzt.

Finanzen: Frauen lieben es sicher

01/2013 - Frauen ist die Sicherheit von Geldanlagen noch wichtiger als Männern. Das legen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Banken nahe. Während 42 Prozent der Frauen im Jahr 2012 Festgeld bevorzugten, taten dies nur 34 Prozent der Männer. Auch auf Tagesgeld setzen mehr Frauen als Männer. Ganz anders sieht es dagegen bei Aktien aus, die als Risikopapiere gelten, dafür langfristig höhere Renditechancen bieten. Hier liegen die Männer mit 23 Prozent deutlich vor den Frauen mit nur zehn Prozent. Demnach bevorzugen Frauen deutlich häufiger als Männer Anlageformen, die geringere Risiken aufweisen. Kein Unterschied im Anlageverhalten ist dagegen bei Edelmetallen festzustellen: Die Anlage in Gold bevorzugen gleichermaßen neun Prozent der Frauen wie der Männer.<

Finanzen: Aus für die Bundesschatzbriefe

01/2013 - Die Weihnachtsgeschenke werden in diesem Jahr üppiger ausfallen. Rund 285 Euro und damit 24 Euro mehr als im vergangenen Jahr will jeder Deutsche laut einer aktuellen GfK-Studie durchschnittlich dafür verwenden, seinen Lieben eine Freude zu bereiten. Zudem wird auch wieder viel Bargeld verschenkt, das in den Tagen nach dem Fest zu einem Großteil in die Kassen der Händler fließen dürfte. Insgesamt werden die Bargeschenke ein Volumen von etwa 3,4 Milliarden Euro umfassen – ein Plus von 6,3 Prozent. Bücher, Spielwaren und Bekleidung sind die Dauerbrenner unter den Weihnachtsgeschenken und liegen auch in diesem Jahr am häufigsten unter den Weihnachtsbäumen.

Krankenkassen: Praxisgebühr entfällt

01/2013 - Worüber sich Bauherren freuen, ist für Sparer zurzeit frustrierend: Die Zinsen in Deutschland sind niedrig wie nie zuvor. Da fragt sich so mancher, ob Sparen überhaupt noch lohnt? Für Bundesschatzbriefe und auf dem herkömmlichen Sparbuch beträgt die Verzinsung durchschnittlich höchstens ein halbes Prozent. Bei einer aktuellen Inflationsrate von rund zwei Prozent reicht das nicht, um das Vermögen real zu erhalten. Auch wer bereit ist, sein Geld in Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit anzulegen, muss mit einem schleichenden Vermögensverlust rechnen. Dies gilt erst recht, wenn auch noch die Abgeltungsteuer berücksichtigt wird, die grundsätzlich auf allen Kapitalerträgen lastet. Wer für sein Vermögen eine höhere Rendite wünscht, muss bereit sein, gewisse Risiken in Kauf zu nehmen. So bieten Unternehmensanleihen und einige ausländische Staatsanleihen eine deutlich höhere Verzinsung, allerdings verbunden mit einem Emittentenrisiko – also der Gefahr, dass der Schuldner einer Anleihe später nicht in der Lage sein könnte, diese zurückzuzahlen - und gegebenenfalls auch Währungsrisiko. Wer generell das Risiko einer Aktienanlage nicht scheut und auch aufgrund seiner Vermögenssituation in der Lage ist, einen Teil seines Geldes mittel- bis längerfristig anzulegen, kann mit großen deutschen Standardaktien (Dax-Werte) attraktive Dividenden von im Schnitt etwa 3,5 Prozent erzielen. Doch Aktienanleger müssen Kursschwankungen aussitzen können und sollten sich vor der Auswahl der passenden Aktien oder Aktienfonds gut informieren und bei Bedarf beraten lassen..

Neue Verdienstgrenze für Minijobber

01/2013 - Zum 1. Januar 2013 wird die monatliche Verdienstgrenze bei geringfügig Beschäftigten von bislang 400 Euro auf 450 Euro angehoben. Damit ändern sich zum ersten Mal seit Einführung der Minijobs die Entgeltgrenzen. Seitdem 2003 Minijobs eingeführt wurden, ist ihr Anteil am Gesamtarbeitsmarkt stetig gestiegen. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet derzeit etwa 7,4 Millionen Arbeitsstellen dieser Art.