News Juli 2019

Immobilien-Preisspiegel für 1.000 Städte

07/2019 - Wie hoch sind die Baulandpreise in Hannover, Hagen, Hamminkeln oder Hallbergmoos? Was kosten gebrauchte Einfamilienhäuser im Vergleich zu neuen? Bleibt der Wohnungsmarkt weiter angespannt oder beruhigen sich bald Mieten und Preise? Und wie haben sich die Finanzierungskonditionen entwickelt? Orientierung bei diesen und vielen weiteren Fragen bietet die Publikation "Markt für Wohnimmobilien", die jetzt von den Landesbausparkassen (LBS) herausgegeben wurde.

Die Broschüre ist konzipiert für den schnellen Zugriff auf die wichtigsten Zahlen zum Wohnungsmarkt. Sie enthält neben kurzen Analysen der Teilmärkte für Eigenheime, Eigentumswohnungen und Bauland auch aktuelle Daten zur Bautätigkeit, zum Wohnungs- und Vermögensbestand sowie zur Wohneigentumsbildung. Grafisch aufbereitet und mit kurzen Erläuterungstexten versehen sind außerdem die relevanten gesamtwirtschaftlichen Einflussgrößen, etwa die Entwicklung von Einkommen und Sparquote sowie Baupreisen und Mieten.

Am Heftende befindet sich der LBS-Immobilien-Preisspiegel für 1.000 Städte und Gemeinden, darunter 80 Großstädte. Darüber hinaus werden für Städte ab 500.000 Einwohner auch die Immobilienpreise auf der Ebene der Stadtteile oder Bezirke erhoben. Die Faltblätter geben einen Überblick über die Marktlage im Neubau und Bestand, wobei jeweils Preisspannen und der am häufigsten anzutreffende Kaufpreis angegeben sind. Basis für den Preisspiegel sowie für die Einschätzungen zur weiteren Entwicklung ist auch 2019 die traditionelle Frühjahrsumfrage der Landesbausparkassen unter 600 Immobilienvermittlern von LBS und Sparkassen.

Die Immobiliengesellschaften der Landesbausparkassen (LBS-I) und Sparkassen sind mit einem Objekt-Umsatz von 8,3 Milliarden Euro im Jahr 2018 die größte Gruppe gewerblicher Wohnimmobilienvermittler in Deutschland. Ihre Einschätzungen sind zu einem wichtigen Indikator für die künftige Entwicklung auf dem Wohnungs- und Baulandmarkt geworden.

Das Nachschlagewerk "Markt für Wohnimmobilien 2019 - Daten, Fakten, Trends" kann hier kostenlos bestellt oder auch direkt heruntergeladen werden: www.lbs-markt-fuer-wohnimmobilien.de/bestellen/


CO2-Ausstoß spielt für den Urlaub 2019 kaum eine Rolle

07/2019 - Die Planung der Sommerferien 2019 läuft in Deutschland auf Hochtouren - in einigen Bundesländern ist die Ferienzeit bereits eingeläutet. Wenn es um das bevorzugte Transportmittel für den Weg in die Ferienregion geht, haben die Deutschen eine klare Tendenz: Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick, werden 55 Prozent der Bevölkerung, die in den Sommerurlaub fahren, das Auto nehmen, nur 16 Prozent nutzen die Bahn, 7 Prozent einen Fernbus.

Mit dem Flieger in den Urlaub: Nur 17 Prozent werden CO2-Ausstoß kompensieren

Trotz aktueller Klimadiskussionen, "Fridays for Future"-Demonstrationen oder spürbaren Auswirkungen der globalen Erwärmung planen 40 Prozent der Befragten, die in Sommerurlaub fahren, für ihren Urlaub in ein Flugzeug zu steigen. Die durch den Flug verursachten CO2-Emmissionen wollen jedoch nur 17 Prozent kompensieren. Jeder Zweite (54 Prozent) gleicht den Ausstoß nicht aus. "Wir wissen, dass beim Fliegen enorme Mengen CO2 ausgestoßen werden: Im aktuellen Ranking der größten CO2-Verursacher in der EU belegt mittlerweile eine Fluggesellschaft immerhin Platz 10", so Volker Walzer von LichtBlick. "Wer auf einen Flug nicht verzichten kann, sollte die Emissionen dann zumindest kompensieren."

Die Ostseeküste ist das beliebteste Reiseziel in Deutschland

Insgesamt planen nur 9 Prozent der Befragten eine Fernreise - jeder fünfte Deutsche (20%) wird den Urlaub Zuhause verbringen. Weiter weg geht es für 32 Prozent der Befragten: Sie zieht es ins europäische Ausland, 19 Prozent werden im eigenen Land Urlaub machen. Nur 2 Prozent der Befragten haben angegeben, dass sie ihren Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff verbringen werden. Geht es um die konkreten Ferienregionen in Deutschland hat die Ostseeküste unter den Befragten die Nase vorn. Unter denjenigen, die im Heimatland Urlaub machen, ist die Küste von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein die beliebteste Ferienregion - 23% der Befragten gaben an, ihren Urlaub dort verbringen zu wollen.

Für die Umfrage hat das Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag des Ökostromanbieters LichtBlick 4.100 Bundesbürger ab 18 Jahren in einer repräsentativen Untersuchung im April/Mai 2019 online befragt.


Irrtümer zu Versicherungen

07/2019 - Ob Haftpflicht-, Hausrat- oder Rechtsschutzversicherung: Im Schadensfall ist die Enttäuschung oft groß, denn nur wenige Verbraucher kennen das Kleingedruckte. Wer zum Beispiel glaubt, dass er nach Abschluss einer Versicherung immer sofort geschützt ist oder die Rechtsschutzversicherung die Anwaltskosten bei einer Scheidung übernimmt, liegt falsch. Die Zeitschrift Finanztest listet in ihrer Juli-Ausgabe zehn häufige Irrtümer zu Versicherungen auf und gibt Tipps für einen besseren Schutz.

Bei einigen Versicherungen setzt der komplette Schutz erst nach einer Wartezeit ein, z.B. bei der Rechtsschutzversicherung, bei Zahnzusatzversicherungen, privaten Krankenversicherungen und Krankenhauszusatzversicherungen. Die private Haftpflichtversicherung schützt zwar oft auch die Familie. Für Schäden, die Kinder unter sieben Jahren anrichten, zahlt sie nicht. Bei Schäden im fließenden Straßenverkehr liegt die Altersgrenze sogar bei zehn Jahren.

Auch die Annahme, dass die Haftpflichtversicherung bei Schäden den Neupreis erstattet, ist falsch. Wenn möglich, werden beschädigte Dinge repariert. Dass die Hausratversicherung bei einem Einbruch den ganzen Schaden zahlt, stimmt auch nicht immer. Und bei einem Fahrraddiebstahl kommt es darauf an, wie und wo das Fahrrad abgestellt war und manchmal auch zu welcher Uhrzeit es gestohlen wurde.

Der Artikel „10 Irrtümer zu Versicherungen“ findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/versicherungsirrtuemer