News September 2018

Smart Company-Schnellcheck: Digitalisierungs-Test für Unternehmer

09/2018 - Wie smart ist mein Unternehmen? Mittelständler müssen die Zukunftsfähigkeit ihres Denkens und Handelns einschätzen können. Wirtschaft, Wissenschaft und Medien helfen erstmals vereint dabei. Das DUB Unternehmer-Magazin und KPMG haben gemeinsam mit den Hochschulen in Paderborn und Regensburg Deutschlands Smart Company-Schnellcheck gestartet.

Wo steht mein Unternehmen? Wie zukunftsfähig bin ich aufgestellt? Diese Fragen muss sich in Zeiten galoppierender digitaler Transformation so gut wie jeder deutsche Unternehmer stellen. Dennoch verzichten mehr als 75 Prozent darauf, in digitale Geschäftsmodelle zu investieren. Das belegt eine aktuelle Studie des Digitalverbands Bitkom. Damit droht ein großer Teil der deutschen Unternehmen den Anschluss zu verlieren - vor allem der Mittelstand ist betroffen.

Die Versetzung in die digitale Oberstufe erscheint gefährdet. Wie smart sind die Unternehmen in der (digitalen) Realität? Als Pisa-Test für den deutschen Mittelstand haben DUB Unternehmer-Magazin und KPMG Atlas in Kooperation mit der Universität Paderborn und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) den Smart Company-Check entwickelt. "Wer die Digitalisierung negiert, verliert", warnt Jens de Buhr, Medienunternehmer und Herausgeber des DUB Unternehmer-Magazins.

Der Smart Company-Schnellcheck ermöglicht erstmals eine wissenschaftlich fundierte Selbsteinschätzung - als Basis für eine zukunftsgerichtete Digitalstrategie. "Die Vordenker in den Unternehmen müssen die Chancen des technologischen Wandels erkennen", betont Professor Dr. Thomas Liebetruth von der OTH.

So funktioniert der Smart Company-Schnellcheck: Einfach unter dub.de/schnellcheck 12 Fragen online beantworten - die Auswertung gibt es direkt im Anschluss. Jeder Teilnehmer erhält nicht nur sofort sein Zwischenzeugnis in Sachen Zukunft, sondern bekommt zusätzlich einen DUB Unternehmer-Mediengutschein im Wert von 45 Euro, um sich rund um die digitale Transformation regelmäßig inspirieren lassen zu können.

Wer bei der digitalen Standortbestimmung weiter in die Tiefe gehen will, sollte nach dem Schnellcheck auch an der großen Smart Company-Exzellenz-Analyse teilnehmen. Diese Premium-Variante des Smart Company-Checks mit gut 40 Fragen analysiert die Digitalkompetenz der Unternehmen und Zukunftsfähigkeit in den Details. Der Clou: Die smartesten Unternehmen werden prämiert. Der Preis für in dieser Disziplin herausragende Unternehmen wird auf der feierlichen Gala im Rahmen der Verleihung des Deutschen Exzellenz-Preises in Frankfurt vergeben.

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Girokonten: 23 von 270 Girokonten sind gratis

09/2018 - Bei einem Test von 270 Girokontomodellen fand die Zeitschrift Finanztest noch 23 Konten, die für den Modellkunden ohne Wenn und Aber kostenlos sind. Weitere knapp 70 sind günstig. “Wenn Sie für Ihr Girokonto mehr als 60 Euro im Jahr zahlen, sollten Sie das Konto wechseln“, sagt Heike Nicodemus, Finanzexpertin der Stiftung Warentest. Sparen können Kunden vor allem, wenn sie ihr Konto online führen.

 

Insgesamt 270 Kontomodelle von 119 Banken hat Finanztest für den diesjährigen Vergleich geprüft. Immerhin 23 Girokonten sind ohne Bedingungen gratis, die Tester fanden sogar Pakete aus Gratiskonto und Kreditkarte ohne Jahresgebühr. Wer ein höheres Gehalt oder einen monatlichen Geldeingang von oft 1000 Euro und mehr vorweisen kann, hat noch mehr kostenlose Girokonten zur Auswahl.

Neben der Jahresgebühr lohnt es sich, auf weitere Kosten zu achten. Jeden Extraservice lassen sich die Banken bezahlen. Für eine Überweisung mit Beleg werden bei vielen zwischen 0,20 und 4,90 Euro fällig. Das Abheben an einem Automaten, der nicht zur Bankengruppe gehört, kostet bis zu 5,95 Euro. Sogar für das Verschicken einer SMS-Tan berechnen einige Anbieter bis zu 10 Cent. Und auch der Telefonservice kann bis zu 3 Euro betragen, selbst wenn der Service per Sprachcomputer abgewickelt wird.

Der Test Girokonten findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/girokonten abrufbar.



 

Niedrigzinsen nutzen, Baukredite schneller zurückzahlen

09/2018 - Die Bauzinsen sind auf einem historischen Tiefstand. Lagen sie vor zehn Jahren bei durchschnittlich 5 bis 6 Prozent pro Jahr, sind derzeit Konditionen von 1 bis 2 Prozent keine Seltenheit. Das ist nicht nur gut für Einsteiger, auch Bankkunden, die bereits eine langfristige Baufinanzierung abgeschlossen haben, können davon profitieren. Denn: Zehn Jahre nach der kompletten Auszahlung können alte Baudarlehen gekündigt werden. Und das ohne die sonst übliche Vorfälligkeitsentschädigung.

In der Regel beträgt die Kündigungsfrist für das alte Darlehen sechs Monate. Tipp: Es bietet sich an, Konditionen für ein Anschlussdarlehen nicht nur bei der bereits finanzierenden Bank zu erfragen. Ein Zinsvergleich kann sich für den Kunden lohnen. Idealerweise passt in solch einem Fall die bereits finanzierende Bank ihr Angebot an das der konkurrierenden Bank an. Ein nicht unerheblicher Punkt sollte allerdings bei einem Wechsel des finanzierenden Instituts bedacht werden: Entscheidet sich der Kunde, von seiner bisherigen Bank wegzugehen, so müssen der Kredit und seine Besicherung auf einen neuen Kreditgeber umgeschrieben werden. Die Kosten für eine dadurch erforderliche Grundbuchänderung sowie die Leistungen des Notars trägt der Bankkunde.