News März 2019

Umfrage: Für „Generation Z“ ist Arbeit und Erfolg nicht das Wichtigste im Leben

03/2019 - Alles, vielleicht, sofort! So lässt sich die Lebenseinstellung der sogenannten Generation Z, also der heute 16- bis 29-Jährigen, laut einer aktuellen Umfrage des Bankenverbands beschreiben. „Eine große Mehrheit der jungen Leute bekennt sich zwar zu Leistung, aber zwei Drittel der Befragten halten ihre Freizeit grundsätzlich für wichtiger als Job bzw. Schule oder Studium. Und sieben von zehn sehen die höchste Priorität bei Familie und Freunde“, sagte Andreas Krautscheid, Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands, bei der Vorstellung der Online-Umfrage.

Krautscheid: „Es wird spannend, wie die jungen Leute ihre Ansprüche unter einen Hut bekommen werden.“ Denn 70 Prozent der unter 30-Jährigen streben durchaus nach materiellem Wohlstand, zugleich geben 88 Prozent „Selbstverwirklichung“ als wichtiges Lebensziel an. „Gleichwohl werden die Arbeitgeber sich in Zeiten des Fachkräftemangels auf die begehrten Arbeitskräfte und ihre Anforderungen einstellen müssen. Flexible Arbeitszeiten, ein angenehmes und modernes Umfeld, die persönlichen Karrierechancen – das Gehalt ist längst nicht mehr das einzige Kriterium, das für die Berufswahl junger Leute ausschlaggebend ist“, so Krautscheid.



ADAC-Tipps für die perfekte Reise-Apotheke

03/2019 - Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte dies bei der Urlaubsplanung berücksichtigen und sich rechtzeitig darum kümmern, dass eine ausreichende Menge mit in den Urlaub genommen wird. Denn manche Arzneimittel sind im Ausland nicht oder nur schwer erhältlich, sind rezeptpflichtig oder haben andere Dosierungen. Der ADAC Ambulanz-Service rät zu einem reichlich bemessenen Vorrat, also mindestens 50 Prozent mehr, als normalerweise benötigt würde.

Bei Medikamenten, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, wie starke Schmerz- und Beruhigungsmittel, muss vor Reisebeginn geklärt werden, ob sie ins Urlaubsland eingeführt werden dürfen. Für die Mitnahme von Betäubungsmitteln wird zudem eine besondere Bescheinigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) benötigt, die von einem Amtsarzt unterzeichnet sein muss. Zudem sollte der Hausarzt ein Attest in englischer Sprache ausstellen, in dem steht, warum und in welcher Dosierung die Mittel einzunehmen sind. Daneben können sich Urlauber bei der Botschaft des jeweiligen Landes informieren, ob es für ihre Medikamente besondere Bestimmungen gibt.

Diabetiker sollten sich vorab über die Qualität der medizinischen Versorgung in der Urlaubsregion informieren. Medikamente sollten unbedingt in doppelter Menge eingepackt werden. Ein internationaler Diabetikerausweis gehört ebenfalls ins Reisegepäck. Er ist in verschiedenen Sprachen verfügbar und gibt zum Beispiel an, mit welchen Medikamenten die Behandlung erfolgt.

Vor Fernreisen sollte man außerdem frühzeitig einen Arzt für Reise- oder Tropenmedizin konsultieren, um mögliche Impfungen rechtzeitig vornehmen zu lassen. Ebenso sollte man eine gültige Auslandskrankenversicherung haben, da die Kosten für medizinische Behandlung außerhalb der EU von den gesetzlichen Kassen meist nicht getragen werden und da Touristen in vielen Ländern fast ausschließlich in Privatkliniken behandelt werden. Außerdem erstatten deutsche Krankenkassen auch keine Kosten für Krankenrücktransporte. Die ADAC Auslandskrankenversicherung gibt es ab 12,80 Euro pro Jahr: http://ots.de/leioGi

Wer per Flugzeug verreist, sollte seine Arzneimittel auf Hand- und Reisegepäck aufteilen. So steht man im Falle des Verlustes oder Diebstahls eines Gepäckstücks nicht komplett ohne Versorgung da. Prinzipiell sollten die Medikamente wasserdicht und möglichst temperaturgeschützt transportiert werden. Da einige Medikamente im Kühlschrank gelagert werden müssen, ist es ratsam, am Abend vor Reisebeginn Klebezettel an Haustür und Kühlschrank anzubringen, damit sie in der Hektik nicht vergessen werden. Ebenfalls sinnvoll ist es, den Beipackzettel der Medikamente dabei zu haben. Auch wenn er in deutscher Sprache abgefasst ist, kann er im Ernstfall von großem Nutzen sein.

Wenn die Arzneimittel doch vergessen werden, das Gepäck verloren geht oder gar gestohlen wird, finden ADAC Plus-Mitglieder Hilfe beim ADAC Ambulanz-Service. Die Mitarbeiter eruieren die nächste Möglichkeit, wo das benötigte Medikament erhältlich ist. Mit einem Rezept, das der Hausarzt faxt oder mailt, können die Arzneimittel dann abgeholt werden. Ist das Arzneimittel nicht im Urlaubsland erhältlich, wird es auch per Express zugeschickt. Die Kosten für die Organisation und den Transport der Medikamente übernimmt die ADAC Versicherung AG im Rahmen der ADAC Plus-Mitgliedschaft. Einzige Ausnahme: Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Hier ist eine Organisation der Hilfe gesetzlich nicht erlaubt.


Strom und Gas: Der Weg zum sicheren preiswerten Angebot

03/2019 - Die Pleite des Strom- und Gasanbieters der Bayerischen Energieversorgung (BEV) heißt nicht, dass Kunden günstige Stromanbieter meiden sollten. Wie man bei einem seriösen Stromanbieter landet und trotzdem Geld sparen kann, zeigt die Zeitschrift Finanztest in ihrer März-Ausgabe auf.

Kunden, die einen neuen Stromanbieter suchen, nutzen am besten ein Vergleichsportal im Internet. Doch Vorsicht: Die Portale leiten Kunden durch Voreinstellungen auf Tarife mit hohen Boni. Vergisst der Kunde nach einem Jahr zu kündigen, wird es oft richtig teuer. Finanztest hat deshalb einen Leitfaden zum Tarifwechsel erstellt. In fünf Schritten zeigen die Experten der Stiftung Warentest den Weg zum sicheren preiswerten Angebot.

Bisher sind ausschließlich private Energieversorger Pleite gegangen. Teldafax, Flexstrom, Care Energie, jetzt BEV. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sucht sich deshalb einen günstigen Tarif bei seinem Stadtwerk vor Ort. Die meisten bieten inzwischen günstige Onlinetarife an. Zahlreiche kommunale Unternehmen haben außerdem eigene Marken gegründet, unter denen sie überregional zu marktfähigen Preisen Energie verkaufen. Einige kommunale Betriebe arbeiten nicht mit Vergleichsportalen zusammen. Diese zeigen zwar die Tarife, abschließen muss der Kunde aber auf der Webseite des Anbieters.

Der ausführliche Artikel findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift und online unter www.test.de/stromversorger.